KlinikTalk

Fragen, die vor dem Start oft gestellt werden

Führe ich hier ein echtes Gespräch — oder tippe ich?

Sie sprechen laut, und Ihr Gegenüber antwortet mit seiner Stimme, in Echtzeit — getippt wird nichts. Das Gegenüber ist ein Computerprogramm und kein Mensch; es sagt Ihnen das auch, wenn Sie fragen. Dafür bleibt es in der Rolle: Die Patientin bleibt Patientin, auch wenn Sie dreimal nachfragen, und der Oberarzt am Telefon wird nicht ungeduldig, weil Sie ein Wort suchen.

Bereitet mich das auf die Fachsprachenprüfung vor?

Es bereitet vor — mehr verspricht es nicht, und mehr darf es auch nicht versprechen. Geübt werden genau die Formate, die in der Fachsprachenprüfung und auf Station verlangt werden: Anamnese, Patientenvorstellung, Aufklärung, Übergabe — laut gesprochen, mit Rückmeldung zu Struktur, Terminologie, Verständlichkeit und Empathie. Bewertet wird dabei Ihr Sprechen, nicht die medizinische Richtigkeit Ihrer Entscheidungen. Eine Garantie auf das Bestehen gibt es hier nicht und kann es von niemandem geben.

Läuft das Gespräch immer auf Deutsch?

Ja. Die Übungsdialoge sind immer deutsch — dafür ist KlinikTalk da. Die Oberfläche und die Erklärungen können Sie auf Englisch, Spanisch oder Russisch stellen, wenn das den Einstieg erleichtert; die Anamnese selbst führen Sie trotzdem auf Deutsch, mit Fachsprache für Kolleginnen und Kollegen und verständlichen Worten für Patientinnen und Patienten.

Wer hört meine Stimme, und was passiert mit der Aufnahme?

Auf unserer Seite hört sie niemand. Ihr Mikrofon ist direkt aus dem Browser mit OpenAI verbunden, dem US-Unternehmen, dessen Modell Claras Stimme erzeugt — der Ton berührt unsere Server nie, OpenAI erhält dabei Ihre IP-Adresse, und dort gelten die Bedingungen von OpenAI. Bei uns liegt der geschriebene Gesprächstext auf Servern in Frankfurt; er wird 30 Tage nach der Übung automatisch gelöscht. Unter „Konto & Datenschutz“ exportieren oder löschen Sie alles selbst — ohne E-Mail, ohne Wartezeit. Üben Sie bitte mit den erfundenen Fällen aus den Übungen und nicht mit echten Patientendaten: Für die Sprache macht es keinen Unterschied, für die Schweigepflicht sehr wohl.

Was kostet es, und kann ich kündigen?

39 € im Monat oder 390 € im Jahr — und ja, jederzeit im Kundenportal von Stripe, ohne Anruf und ohne E-Mail. Eine Karte startet die 3 freien Tage: Kündigen Sie darin, wird nichts abgebucht. Kündigen Sie später, bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen. In der Testphase sind bis zu fünf Übungen pro Tag drin; mit dem Abo fällt diese Grenze weg. Eine Übung ist vorher gratis, ganz ohne Karte. Eines noch: Die freien Tage gibt es einmal pro Programm. Kündigen Sie und kommen später zurück, wird gleich beim Abschluss abgebucht.